Eifel Motorradtour: Unterwegs mit einem Tourguide

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Impressionen / Nordeifel / Südeifel / Vulkaneifel
Unterwegs mit den Tourguides Eifel Motorrad, Foto Ⓒ Thomas Hendele Fotografie, www.thomashendele.de

Lange hatte es aus terminlichen Gründen bei mir nicht hingehauen. In diesem Jahr war es dann aber endlich soweit: ich konnte endlich der Einladung einer der zertifizierten TourGuides EIFEL-Motorrad als Begleiter einer Gästetour nachkommen.

Mir selbst (Mungo) hat die gemeinsame Tour wirklich Spaß gemacht.

Vielleicht könnt Ihr Euch ja auch für eine Buchung bei einer der TourGuides entscheiden.

Eine größere Auswahl an Touren und Tourguides ist ja vorhanden.

Vielleicht zunächst etwas zu den TourGuides vorweg:

Es handelt sich um zertifizierte Motorrad-Tourguides, die im Oktober 2016 (1. Serie) und im Juli 2020 (2. Serie) nach 60 Unterrichtseinheiten die Ausbildung zum „TourGuide EIFEL-Motorrad“ abgeschlossen haben.

Die Zertifizierung zum „TourGuide Eifel-Motorrad“ umfasst hierbei eine intensive mehrtägige, theoretische und praktische Schulungsserie, die unter der Schirmherrschaft

durchgeführt wurde.

Die Qualität der Ausbildung der Tourguides stand ausdrücklich an erster Stelle!

Das Konzept orientiert sich am Motorradtouristen, der die Eifel genussvoll mit dem Motorrad „erwandern“ möchte. Jedoch sollen die Sicherheitsaspekte beim Motorradfahren dabei nicht zu kurz kommen.

Die geführte Motorradtour

Kommen wir jetzt zu der Tour selbst.

Es ging also – nach dem Lockdown aufgrund Corona – zu einem Treffpunkt, den der TourGuide EIFEL-Motorrad „Legionär Gutzufus“ (auch als Ralf Schreiber bekannt) zuvor benannt hatte.

Das Thema einer seiner Touren lautet „Auf römischen Spuren“ und führt aus der Ecke Nettersheim über die Vulkaneifel und Südeifel bis zurück nach Mechernich.

Neben regulären Tourgästen waren wir an diesem Tag noch mit weiteren – seinerzeit noch angehenden, aber auch mit zertifizierten TourGuides der ersten Serie – unterwegs.

Und da wir somit insgesamt mit 13 Motorrädern unterwegs waren, haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt.

Natürlich auch, um den weiteren Fahrzeugverkehr nicht zu behindern.

Am Treffpunkt in Nettersheim wurden zunächst alle Mitfahrer und insbesondere auch die Tourgäste u. a. in die Tour selbst und auf das gewünschte Fahrverhalten (Rücksicht auf Einwohner, keine Lärmbelästigung) hingewiesen.

Anschließend ging es los, wobei ich selbst für Foto- und Videoaufnahmen am Ende der Gästegruppe mitgefahren bin.

Kurvenreich ging es nun los, wobei nach kurzer Fahrt auch eine Tankstelle aufgesucht werden konnte.

Immer wieder waren wir entweder direkt oder parallel auf einem Teilstück der „Via Agrippa“ (Römerstraße Trier <> Köln), aber auch auf schmalen Straßen links und rechts daneben unterwegs.

Anschluss der „zweiten Legionsreiterei“ bei der Zufahrt zu einer römischen Villa

Selbstverständlich fuhren wir auch ausgewählte „römische Besonderheiten“ unterwegs an.

Der „Wendepunkt“ der insgesamt etwa 230 km langen Tour befindet sich in der Nähe von Bitburg.

Logisch, dass wir an einer dort vorhandenen, größeren römischen Villenanlage auch eine Pause einlegten.

Von dort aus ging es vorbei an einer wirklich schönen Aussicht mit kurzer Pause weiter, …

Kurze Rast mit Weitsicht

… wobei wir anschließend auf einer weiteren schönen Fahrstrecke in Richtung unserer Pausenziels, dem Wolffhotel in der Nähe von Gerolstein, fuhren.

Bei Tiemo am Wolffhotel

Tiemo Wolff – Mitglied des Routenteams Eifel-Motorrad – hatte sogar die Speisekarte entsprechend des Tourenthemas angepasst.

So konnte man sich bei einem „Prandium“ zwischen drei verschiedenen Gerichten entscheiden.

Natürlich nur für die, die Hunger verspürten.

Ihr könnt es Euch denken: es hatten alle Hunger. 😉

Anschließend ging es erneut über kurvigere Strecken und auch schmalen Straßen in Richtung Ausgangspunkt.

Mit einem weiteren Halt an einer ehemaligen römischen Villa.

Da ließ ich mir es auch nicht nehmen, den Legionär Gutzufus neben meiner Maschine abzulichten.

Die letzten zwei Wegpunkte waren nicht mehr weit entfernt und könnten dem/der ein oder anderen auch bekannt sein.

Die Tour endete dann in direkter Nähe der Auffahrt auf die Autobahn A1.

Fazit

Ich selbst bin zwar eher nicht so der Kolonnenfahrer, aber diese gemeinschaftliche Tour hat mich wirklich begeistern können.

Abwechslungsreich, informativ, kurviger – es hat für mich alles gepasst. Wiederholung ist geplant.

Die Mischung aus römischem „Sightseeing“ und Motorradfahren hat gepasst.

Vielleicht habe ich bei Euch ja die Lust wecken können, einmal eine solche Tour zu buchen.

Gerne auch mehrfach. 🙂

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