Eifel Motorradtour: Reise zu den Sternen

Schreibe einen Kommentar
Osteifel
Milchstraße

Bei dieser Tour handelt es sich um eine sog. „Uhu“-Tour, was so viel heißen soll wie: um die 100 Kilometer und in unserem Fall dann etwa drei Stunden Fahrtzeit mit Päuschen. Und eine „Mottotour“ ist es auch noch, wie der Name schon verrät. Diese Tour führt Euch zum Radioteleskop Effelsberg und zur Sternwarte Stockert.

Winzerbrunnen Bahnhofsvorplatz Ahrweiler

Von Grafschaft-Ringen aus geht es – in direkter Nähe zur A61 – über Lantershofen hinab nach Bad Neuenahr.

An der alten Stadtmauer Ahrweiler vorbei passieren wir wenig später die Römervilla.

Römervilla – Bild abseits des Tracks aufgenommen

Weiter geht es nun an der Ahr entlang, wobei wir aufgrund der frühen Uhrzeit an diesem Touren-Sonntag noch unsere Ruhe haben.

So erreichen wir gemütlich und ungehindert den Ort Kreuzberg mit der entsprechenden Burg und fahren in das wunderschöne Sahrbachtal hinein.

Im Sahrbachtal

So geht es nun in Richtung Binzenbach, wobei wir – natürlich – wieder ein Bild an der Feuerwache im Ort machen.

Binzenbach

Anschließend geht es die Kehren hinauf und weiter bis zum Radioteleskop Effelsberg.

Am Radioteleskop

Zur Info: das Hinabfahren zum Plateau ist nur Anliegern / Beschäftigten gestattet. Runter geht es ja, aber „zu Fuß hinauf“ führt zum Schwitzen.

Zitat (Quelle):
Das Radioteleskop Effelsberg ist ein Radioteleskop im Eifelteil Ahrgebirge. Es steht nahe Effelsberg im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen (Deutschland). Die Apertur (Öffnungsweite) des von 1967 bis 1971 erbauten und 1972 in Betrieb genommenen Radioastronomie-Großteleskops beträgt 100 m. Es war 29 Jahre lang das weltweit größte bewegliche Radioteleskop, bis im Jahr 2000 das Robert C. Byrd-Teleskop in Green Bank (USA) fertiggestellt wurde (Apertur 100–110 m).

Anschließend fahren wir weiter – vorbei am „Decke Tünnes – und hinab nach Bad Münstereifel, um dort in Richtung Iversheim zu fahren.

Hier geht es links und sofort wieder links, um die schöne Strecke nach Eschweiler zu fahren.

Zwischen Iversheim und Eschweiler

Am Ortsausgang von Eschweiler fahren wir schräg links über die Golfplatzanlage auf dem ausgewiesenen Weg zur Sternwarte Stockert.

Bitte aufpassen: hier liegen viele Steine auf dem Asphalt.

Astropeiler Stockert

Zitat (Quelle):
Auf dem Stockert wurde 1955 bis 1956 mit dem Astropeiler Stockert (auch Radio-Sternwarte Stockert genannt) Deutschlands erstes Radioteleskop errichtet. Es wurde am 17. September 1956 eingeweiht. Der Teleskopspiegel hat 25 m Durchmesser und wiegt 90 Tonnen. Der Astropeiler wurde in seiner Geschichte überwiegend in der Erforschung des 21-cm-Bands und des 11-cm-Bands eingesetzt, unter anderem für mehrere Durchmusterungen und für Kontinuumsmessungen. Die Anlage spielte auch eine Rolle in der Entwicklung neuer Empfangstechnologie, die hier getestet wurde.

Anschließend geht es wieder in Richtung Eschweiler, beim Erreichen der Straße dann aber links in Richtung Weiler am Berge.

Unterwegs – mit besonderen Weitsichten

Kurz vor Weiler halten wir noch einmal an, um eine weitere schöne Sicht auf dem digitalen Chip festzuhalten.

Blick auf Weiler am Berg

Im Ort links (aufpassen und den richtigen „Spiegel“ zur Sicht nehmen) und wenig später in Richtung Mechernich fahren.

Zu Beginn des Ortes dann wieder rechts in Richtung Satzvey fahren, was uns an den Katzensteinen vorbeifahren lässt.

Unser nächstes Ziel ist auch schnell gefunden: die Burg Zievel.

Burg Zievel

Zitat (Quelle):
Im Laufe der fast 1000-jährigen Burggeschichte hatte die Anlage viele verschiedenen Besitzer und Eigentümer. 1107 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. In jenem Jahr befand sie sich im Besitz der Grafen von Limburg. Im gleichen Jahrhundert findet 1169 ein Gerhardus de Zivele urkundlich Erwähnung. Die Burg Zievel befindet sich in Privatbesitz und wird als Wohn- und Geschäftssitz genutzt. Die Außenanlagen sind nur teilweise frei zugänglich; in der Parklandschaft rund um Herrenhaus, Bergfried und Nebengebäude wurde durch den in den Jahren 1994/95 gegründeten Club ein 18-Loch-Golfplatz angelegt.

Die Fahrt führt uns nun nach Arloff und wir bauen noch schnell einen Abstecher zur Steinbachtalsperre in unsere Route mit ein.

Allerdings ist es schon recht voll dort und aufgrund der vielen Fahrzeuge und Fußgänger fahren wir vorsichtiger weiter bis nach Kirchheim.

Weiter geht es über Queckenberg und Kurtenberg, wobei wir bei Berscheid eine letzte Rast mit Aussicht in die Rheinebene einlegen.

Berscheid

Anschließend setzen wir die Fahrt über Todenfeld nach Hilberath fort, fahren hinab nach Altendorf und nähern uns wieder dem Start-/Ausgangspunkt der Tour.

—–

Den entsprechenden Track findet Ihr wie gehabt bei Outdooractive.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere