Eifel Motorradtour: Von Tälern am Rand der Osteifel

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Osteifel
Foto Ⓒ Thomas Hendele Fotografie, www.thomashendele.de

Erste Tour 2019? Oder muss das neue Motorrad eingefahren werden? Dann haben wir heute eine „Einfahr-Tour“ für euch… eine Strecke, die ein paar Täler aufbieten kann. Es geht vom Rhein bei Brohl in das gleichnamige (Brohl-)Tal hinein.

Zitat >Brohltal< (Quelle):
„Die geografische Bezeichnung „Brohltal“ steht für das Tal des Brohlbaches, ein linksrheinisches Fließgewässer von knapp 20 km Länge. Er entspringt in der Eifel-Gemeinde Hannebach in 510 m Höhe und mündet in den Rhein bei Brohl-Lützing (70m ü.N.N.).“

Schweppenburg im Brohltal

Schweppenburg im Brohltal (Bild von einer früheren Wanderung)

Recht schnell passieren wir die auf der rechten Seite oberhalb gelegene Schweppenburg.

Zitat >Schweppenburg< (Quelle):
„Schloss Schweppenburg wird als Burg bereits 1365 erstmals erwähnt. Zusammen mit der heute noch arbeitenden Schweppenburger- oder Mosenmühle gerät sie als kurkölnisches Lehen im Jahre 1377 in den Besitz des Andernacher Schöffen Arnold von Schweppenburg. Sie erhielt ihre heutige Gestalt im Stil des Barocks durch einen Umbau in den Jahren 1637 bis 1639 unter Bertram von Metternich. Die alte wehrhafte Burganlage, die bis dahin noch als Wirtschaftsgebäude gedient hatte, ist im Jahr 1785 niedergelegt worden. Seit 1716 befindet sich das Schloss durch Kaufvertrag im Besitz eines Zweiges der Kölner Patrizier-Familie von Geyr (in Köln auch Gir), der sich dann nach der Burg Geyr von Schweppenburg nannte.“

Tönnissteiner Mineralquelle

Tönissteiner Sprudel (Einfahrt)

Fast gegenüber findet sich die Einfahrt „Tönissteiner Sprudel“.

Zitat >Tönissteiner Privatbrunnen< (Quelle):
„Die Privatbrunnen Tönissteiner Sprudel Dr. C. Kerstiens GmbH ist ein Familienunternehmen der deutschen Mineralbrunnenbranche. Nahe dem Quellgebiet von Tönissteiner Mineralwasser stand bis 1830 ein Karmeliter-Kloster (siehe auch: Klosterruine Tönisstein), das dem Heiligen Antonius von der Sau geweiht war.  Aus „Antonius-Stein“ entwickelte sich „Tönis-Stein“. Die heute noch gebräuchliche Zusatzbezeichnung „Heilbrunnen“ für die Quellen des Tönissteiner Mineralwassers ist historisch verwurzelt und geht auf Jakobus Theodorus tabernaemontanus balneologisches Werk „Neuer Wasserschatz“ aus dem 16. Jahrhundert zurück.
Das Tönissteiner Mineralwasser entspringt aus einem unterirdischen Wasservorkommen der Vulkaneifel, einem Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Die Quelle befindet sich rund fünf Kilometer Luftlinie vom Laacher See entfernt, das Mineralwasser wird direkt am Quellort abgefüllt.

Unsere Fahrt geht weiter, bis wir auf Höhe des inzwischen wiedereröffneten Jägerheims sind.

Trasshöhlen am Jägerheim

Trasshöhlen am Jägerheim

Direkt rechts dahinter sieht man schon den „Eingang“ in die Trasshöhlen.

Wir biegen links ab, um grobe Richtung Wassenach zu fahren.

In Höhe der Wolfschlucht biegen wir jedoch erneut links ab, um die Kurven hinauf nach Kell zu fahren.

Es geht ein kurzes Stück durch den Ort in Richtung Laacher See, wobei wir jedoch alsbald erneut links abbiegen und in das Pöntertal gelangen.

Weitsichten

Weitsichten

Zitat >NSG Pöntertal< (Quelle):
Das Pöntertal bei Kell ist das jüngste der Naturschutzgebiete in Rheinland-Pfalz. Topografisch erstreckt es sich mit seinen ca. 158 ha über die Gemarkungen Eich und Kell, die beide zum Territorium der Stadt Andernach gehören. Das Areal dehnt sich dabei vom Tönissteiner Mineralbrunnen im Norden bis zur Quelle des Krayerbachs im Süden aus. So bildet es einen bedeutsamen Wanderkorridor für Wildtiere vom Laacher See zu den bewaldeten Hängen längs des Rheins.
Mit etwa 350 kartierten Pflanzenarten gilt das Pöntertal als sehr artenreich. Darüber hinaus wurden 83 Vogelarten nachgewiesen: Neuntöter, Schwarzkehlchen, Rot- und Schwarzmilan, Mittelspecht, Schwarzspecht, Hohltaube und unzählige weitere. Über 30 Schmetterlingsarten wie die Spanische Flagge, der Große Schillerfalter und der Mädesüßpermutterfalter haben sich hier angesiedelt, genauso wie die 15 Heuschreckenarten, denen das Tal einen geeigneten Lebensraum bietet.

Wir passieren nun Eich und fahren durch Kruft hindurch nach Mendig.

Unterwegs

Unterwegs

Wir umkreisen also den Laacher See, der zwar in der Nähe liegt, bei dieser Tour aber nicht angefahren wird.

Weiter geht es über Bell und Wehr nach Niederzissen und anschließend am Parkplatz mit Gehweg zum Rodder Maar vorbei.

Zwischen Rodder und Dedenbach

Zwischen Rodder und Dedenbach

Kurz vor Dedenbach machen wir eine letzte Rast …

Richtung Heimat

Richtung Heimat

… und treten die Rückfahrt über Bad Neuenahr zur A61 an.1

Den Track zu dieser kürzeren Tour könnt ihr euch wie immer bei Outdooractive.de herunterladen.

2 Kommentare

  1. Marina sagt

    Huhu ihr 😊 als waschechte „Brohltalerin“ wollte ich euch mitteilen, daß die von euch erwähnte Gaststätte „Jägerheim“ wieder geschlossen hat. Es ist dort also zur Zeit keine Einkehr möglich. Viele Grüße und macht weiter so! DlzG Marina

    • Eifel Motorrad sagt

      Vielen Dank für die Info, liebe Marina. Das kommt dann davon, wenn man zu oft auf dem Motorrad sitzt und nur nach und nach dazu kommt, die Touren hier auch zu „verbloggen“… 😉 DLzG

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