Eifel Motorradtour: Kurviger nach Kaisersesch

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Osteifel / Vulkaneifel
Teamausflug auf den Booser "Eifelturm"

An diesem Tag wollten wir die Strecke kürzer halten und möglichst wenige Bundesstraßen nutzen. Ein Ziel und somit der Wendepunkt der Tour war schnell gefunden: Kaisersesch. Mittels eines Routenplaners war die Ausfahrt nach den eigenen Vorstellungen schnell erstellt.

Erneut nutzen wir bei der Tour die Abfahrt Ringen an der A61 und fahren über mehrere Dörfer in der Grafschaft hinab nach Remagen, wo wir zunächst an der links von der Strecke liegenden Apollinariskirche vorbeifahren, bis wir auf die Bundesstraße 9 treffen, welche wir aber nur für eine kurze Zeit nutzen möchten.

Apollinariskirche bei Remagen – Bild einer früheren Ausfahrt mit Leihmotorrad von Triumph Bonn

Die Ausfahrt Sinzig ist unsere und so fahren wir hier von der B9 ab, um den Weg nach Waldorf zu wählen.

Schloss Ahrental – Bild einer früheren Wanderung

Im Harbachtal passieren wir das links gelegene Schloss Ahrenthal, welches um 1331 ursprünglich als Wasserburg erbaut wurde.

Wir durchfahren Waldorf, um nunmehr nach Niederzissen zu gelangen. Aufgrund einer Streckensperrung wegen Instandhaltungsarbeiten fahren wir eine Schleife, passieren Niederzissen und fahren nach Wehr. Direkt am Ortseingang folgen wir der derzeitigen Umleitung hinauf nach Rieden. Und wenn wir schon einmal hier sind, machen wir eine kurze Pause am dortigen Waldsee.

Waldsee Rieden

Nach der kurzen Rast fahren wir in Richtung der Riedener Mühlen und biegen rechts in Richtung Langscheid ab. Wenige hundert Meter weiter befindet sich linkerhand dann übrigens ein weiteres Mitglied des Routenteams Eifelmotorrad: das Hotel / Restaurant Café Forsthaus.

Ein kurzer Blick auf die Uhr: es ist 11:00 Uhr morgens. Es stehen schon einige Bikes vor dem Forsthaus. Für uns ist es heute noch zu früh für ein Mittagessen, so dass wir unsere Tour fortsetzen, aber bestimmt das nächste Mal hier einkehren werden.

Es geht über die Kehren hinauf nach Langenfeld und fast am Ende des Ortes links nach Acht und über Büchel nach Freilingen.

Virneburg

Die nächste Pause machen wir dann passenderweise in Virneburg mit Blick auf die gleichnamige Burgruine.

Die Virneburg

Zitat „Burg Virneburg“ [Quelle]:
„Die erste Erwähnung der Burg findet sich in einer Urkunde aus dem Jahre 1192, in der die Brüder Gottfried und Friedrich von Virneburg ihr Schloss „Vernenburgh“ nebst der Grafschaft und mit allem Zubehör dem Trierer Erzbischof Johann I. als Lehen auftrugen. (…) Beim Einmarsch der Franzosen in die Eifel wurde die Schlossanlage 1689 gesprengt, der Turm wurde völlig zerstört, die Wohngebäude gingen in Flammen auf, die Ringmauer wurde geschleift.“

Es geht vorsichtig die Kehren hinauf. Scheinbar hat zuvor irgendein Fahrzeug Öl verloren und der Asphalt ist noch frisch mit Bindemitteln eingedeckt.

Wir fahren in grobe Richtung Hirten, biegen aber alsbald scharf rechts in Richtung Lind ab. Nach einem kurzen Wegstück halten wir uns links und fahren auf ruhiger Strecke über Nachtsheim und Anschau nach Monreal.

Direkt am Ortsrand von Monreal geht es erneut scharf rechts über einen Fahrbahnbuckel in die nächsten Kehren in grobe Richtung Cochem.

Unser geplantes Ziel ist jetzt erreicht: Kaisersesch. Und da nunmehr auch der Hunger kommt, fahren wir einen weiteren Partner des Routenteams Eifelmotorrad an: das Waldhotel Kurfürst.

Mittagspause im Waldhotel Kurfürst

Lecker gegessen und nett mit dem Chef geplaudert. Wir sind tiefenentspannt. So soll es auch sein.

Anschließend fahren wir auf schöner Strecke über Masburg und Eppenberg in grobe Richtung Nürburgring, wobei wir die Erhebung Hochbermeler unterhalb passieren.

Blick vom Hochbermeler – Bild einer früheren Wanderung auf dem gleichnamigen Traumpfad mit Blick auf die Nürburg

Über Ditscheid und Münk fahren wir nach Boos und anschließend nach Kelberg weiter.

Booser „Eifelturm“

Wer möchte, kann Ortsende Boos einen kurzen Abstecher nach rechts machen und auf dem Wanderparkplatz halten. Von hier aus gelangt man zu dem „Booser Eifelturm„, einem etwa 25 Meter hohen Aussichtsturm. Von hier aus hat man eine wunderbare Weitsicht über Teile des Hunsrücks, der Eifel und des Westerwalds. Passendes Wetter natürlich vorausgesetzt.

Kurz vor Gelenberg

In Kelberg angekommen, geht die Tour weiter über Gelenberg und Bodenbach nach Nohn. Diesmal verzichten wir auf einen Besuch des in relativer Nähe befindlichen Nohner Wasserfall – besser bekannt als Dreimühlen-Wasserfall. Es ist einfach zu warm an diesem Tag, um in Motorradkluft dorthin zu wandern.

Richtung Wirft

So geht es über Dankerath und Trierscheid nach Kirmutscheid.

Kapelle in Kirmutscheid

Es geht weiter über Wirft in Richtung Honerath, wobei wir jedoch auf halber Strecke scharf links nach Rodder abbiegen und von hier aus über Reifferscheid nach Winnerath fahren – immer wieder den Blick über die fantastischen Aussichten hier oben schweifen lassend.

Vorletzte Pause in Winnerath

Es geht anschließend hinab nach Schuld, rechts nach Dümpelfeld und weiter über Altenahr hinauf nach Kalenborn. Nun ist die Auffahrt auf die A61 nicht mehr weit.

Den Track zur Route, eine Übersichtskarte etc. findet Ihr wie immer bei Outdooractive – einfach dem Link folgen.

1 Kommentare

  1. Klasse Tour! Da die Vorhersage für kommendes Wochenende immer noch perfektes Motorradwetter vorhersagt, werde ich deinen Streckenvorschlag nachfahren. Freue mich schon!

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