Eifel Motorradtour: Auf und ab um den Nürburgring

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Osteifel
Eifel Motorrad Tour (Foto: www.thomashendele.de)

An diesem sonnigen Freitag war das Ziel der Nürburgring, wobei ich mir vorgenommen hatte, die meisten Strecken – welche hinauf und hinab führen und ich einzeln schon mehrere Male gefahren bin – in einem Stück zu fahren. Und da ich Vormittags unterwegs war, war ich fast der einzige Motorradfahrer auf den meisten Streckenabschnitten.

Ich selbst bin wieder an der Abfahrt der A61 bei Grafschaft-Ringen gestartet – dort wo sich auf der Neubau des neuen HARIBO-Geländes befindet, welches schon von weither erkennbar ist.

Um nicht immer direkt hinab über Bad Neuenahr zu fahren, ging es durch einen kleinen, kurvigeren Teil der Grafschaft, welcher auch durch ein schönes Tal führt.

So ging es über Oeverich und Niederich nach Leimersdorf und über Nierendorf nach Kirchdaun.

Zwischen Nierendorf und Kirchdaun

Zwischen Nierendorf und Kirchdaun

In Kirchdaun befindet sich übrigens auch ein „Deutsches Eck“ – hier treffen sich zwei Täler.

Kurz vor dem nächsten Ort mache ich eine kurze Fotopause und blicke auf die Landskrone oberhalb von Gimmigen, auf welcher sich auch die Ruine Landskrone befindet.

Blick auf die Landskrone

Blick auf die Landskrone

Zitat „Landskrone und Burg Landskrone“ [Quelle]:
Die Landskrone hieß früher Gimmiger Berg und Gymmicher Kupp und wird wegen der auf ihr befindlichen Burgruine Landskron heute Landskrone genannt. Seit etwa 500 vor Christus erfolgte mutmaßlich eine keltische Besiedlung des Bereichs rund um die Landskrone. Bis zur Frankenzeit befand sich auf der Erhebung eine von acht germanischen Thingstätten des Gaus. Um 1206 wurde auf der weithin sichtbaren Gipfelregion der Landskrone mit dem Bau der Reichsburg Landskron begonnen. Am Südwestfuß der Landskrone liegt nahe der Bundesstraße 266 der 1565 erstmals erwähnte Heppinger Brunnen, dessen Wasser seit Jahrhunderten als Mineral- und Heilwasser dient. Die westsüdwestlich von Heppingen an der Ahrtalbrücke ansässige Firma Apollinaris (1852 gegründet) vertreibt unter anderem das aus diesem Brunnen stammende Heppinger Heilwasser. Bis 1889 wurde an der Erhebung ein Steinbruch betrieben.

Spielbank Bad Neuenahr

Spielbank Bad Neuenahr

Vorbei an dem Werksgelände der Firma Apollinaris führt mich jetzt der Weg über die Ahr an die Spielbank Bad Neuenahr, um anschließend die kurvenreichere Strecke durch den Wald hinauf nach Königsfeld zu fahren.

Kurz vor Königsfeld

Kurz vor Königsfeld

Sobald ich den Wald verlasse, eröffnet sich eine wunderbare Weitsicht in die Eifel.

Zwischen Königsfeld und Schalkenbach

Zwischen Königsfeld und Schalkenbach

Ein herrlicher Duft liegt in der Luft und lädt zu einem kurzen Verweilen ein, bevor es über Schalkenbach und Vinxt in grobe Richtung Ramersbach weitergeht. Oberhalb von Vinxt biege ich links ab und die Fahrt geht zu Beginn kurvenreicher in Richtung Kempenich.

Brohlbachquelle in Hannebach

Brohlbachquelle in Hannebach

In Hannebach mache ich einen kleinen Abstecher zur Brohlbachquelle. Der Brohlbach fließt von der Quelle nach etwa 20 km bei Brohl-Lützing in den Rhein.

Das nächste Ziel ist auch schnell gefunden: der Ort Spessart.

Hinweis (hier von der anderen Seite abfotografiert)

Hinweis (hier von der anderen Seite abfotografiert)

Hier befindet sich übrigens ein Mitglied des Routenteams Eifel Motorrad: Familie Nett vom Hotel und Landgasthof Zum Bockshahn. Der Familienname ist Programm.

Zum Bockshahn

Zum Bockshahn

Ein kleiner Abstecher zum Bockshahn und es geht weiter nach Kempenich, wo ich rechts in Richtung Nürburgring abbiege. Allerdings geht es am Ortsende rechts in Richtung Cassel hinab.

Zwischen Kempenich und Cassel

Zwischen Kempenich und Cassel

Auf dieser wunderbaren und kurvigen Strecke hinab nach Niederheckenbach ist der links im Bild sichtbare Fernmeldeturm Heckenbach-Schöneberg ein visueller Begleiter für ein längeres Wegstück. In Niederheckenbach angelangt, geht es links weiter über Staffel nach Kesseling.

Kurz vor Kesseling

Kurz vor Kesseling

Und weil es an diesem Tag besonders Spaß macht, geht es in Kesseling links wieder hoch über Herschbach nach Kaltenborn und über Jammelshofen anschließend rechts weiter zum Ring.

Zwischen Kesseling und Herschbach

Zwischen Kesseling und Herschbach

Wart Ihr übrigens schon einmal im „Classic-Race Museum“ in Jammelshofen?

Blick hinab in das Kesselinger Tal in der Ferne

Blick hinab in das Kesselinger Tal in der Ferne

Jetzt noch der obligatorische Halt am Brünnchen

Nordschleife - Brünnchen

Nordschleife – Brünnchen

… bevor mich der Weg am Haupt“eingang“ vorbeiführt.

Ein(e) Tiger am Ring

Ein(e) Tiger am Ring – beim nächsten Mal dann mit einem Weitwinkel …

In der Nähe des Fahrsicherheitszentrums (ebenfalls Mitglied im Routenteam) am Ring biege ich nach Müllenbach ab, um auf einem – nicht mehr erkennbaren – Teilstück der ehemaligen Südschleife zu fahren.

Von Müllenbach aus fahre ich kurz in Richtung Kelberg …

Zwischen Müllenbach und Kelberg

Zwischen Müllenbach und Kelberg

… um jedoch nach diesen Kurven rechts in Richtung Bauler abzubiegen. So geht es mit weiten Sichten über eine neu geteerte Straße in Richtung Wiesemscheid.

Die Route führt mich jetzt in den Ort Barweiler hinein, um dort das Hotel-Restaurant Hüllen anzufahren. Ebenfalls Mitglied im Routenteam.

Anschließen fahre ich Richtung Müsch, um zuvor jedoch rechts nach Wirft abzubiegen und grobe Richtung Honerath bzw. Adenau zu fahren.

Zwischen Barweiler und Wirft

Zwischen Barweiler und Wirft

In einer der vielen Kurven nach der Kehre geht es scharf links in Richtung Rodder. Diese Strecke hinab nach Antweiler fahre ich bei dieser Tour das erste Mal und bin begeistert. Auch wenn ich konzentriert fahren muss: mehrere nicht gut einsehbare Kurven auf schmaler Fahrstrecke.

In Antweiler biege ich rechts ab, um wenig später rechts in den Ort Fuchshofen einbiege und hier die vielen scharfen Kehren hinauf nach Reifferscheid fahre. Auch hier ist umsichtiges Fahren gefragt. Die scharfen Kehren sind ebenfalls kaum einsehbar und die Straße nicht wirklich breit.

Oben angekommen

Oben angekommen

Oberhalb der Kehren genieße ich die Aussicht hinab in das Tal und fahre durch Reifferscheid, um dort links in Richtung Winnerath abzubiegen.

Zwischen Reifferscheid und Winnerath

Zwischen Reifferscheid und Winnerath

Einfach nur schön.

Über Schuld und Dümpelfeld geht es nach Altenahr und hier weiter an der Ahr entlang bis Bad Neuenahr, um wieder auf die A61 aufzufahren.

—–

Den Track zur Tour findet Ihr wie gehabt auf Outdooractive.

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