Wegpunkt: Kreuzwäldchen bei Kempenich

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Osteifel
Eifelidylle (Foto: www.thomashendele.de)

Ein wenig abseits einer der An- oder Abfahrtstrecken zum oder vom Nürburgring – zwischen Laacher See und der Hohen Acht – fährt man auf der Bundesstraße 412 an der Ortschaft Kempenich vorbei. Dabei lohnt sich durchaus ein kleiner Abstecher in den im Jahr 1039 erstmals urkundlich erwähnten Ort hinein. Hier befindet sich das Kreuzwäldchen.

Wir haben an dem Tag die Anfahrt bei der Firma Wunderlich in Sinzig besucht und hatten noch Lust auf eine kleine Fahrrunde. Und da meine Frau das Kreuzwäldchen noch nicht gesehen hatte …

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Anfahrt 2016 bei Wunderlich in Sinzig

Je nachdem, aus welcher Richtung man anfährt, biegen wir entsprechend von der B 412 auf die Landstraße 83 in Fahrtrichtung Weibern ab und sehen schon an der Straße Zur Alten Burg das grüne Hinweisschild auf das Kreuzwäldchen, so dass wir scharf rechts abbiegen. Oberhalb sehen wir schon die Kreuzkapelle auftauchen.

Entweder parken wir auf der Burgstraße und gehen ein Stück den Kreuzweg entlang, oder wir versuchen unser Glück auf einen der ganz wenigen Parkbuchten direkt an dem Kreuzwäldchen. Aber Achtung: geschotterter und schräger Abstellplatz. Es hat ein wenig gedauert, bis die Maschine sicher stand.

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Bei unserer Ankunft waren fast alle Plätze schon belegt, so dass wir am Straßenrand parkten.

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Es lohnt sich, sich ein wenig Zeit zu lassen und diese Örtlichkeit komplett zu begehen. So gehen wir im Gegenuhrzeigersinn erst unterhalb der Kreuzkapelle in die Runde hinein. Die Kapelle wurde im Jahr 1879 erbaut und ist inzwischen ein geschütztes Kulturdenkmal.

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Nun geht es aufwärts, wobei wir dem Kreuzweg mit seinen Stationen folgen.

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Vorbei an der in neoromanischen Formen mit zwei Westtürmen erbauten Kapelle – sie wurde am 20. Mai 1881 zu Ehren der schmerzhaften Muttergottes geweiht – geht es nun zur höchsten Stelle. Hier am Gipfel der Anlage befindet sich auch das „Basaltkreuz mit dem sterbenden Heiland“.

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An dieser Stelle bietet es sich an, dem Weg nach links zu folgen. So kommen wir an einem in den Fels getriebenen Grab und einem Blumengarten vorbei, bevor wir wieder zu unserem Motorrad gelangen.

Wir selbst haben den Rückweg über Engeln zur dortigen Endhaltestelle des Vulkanexpress eingeleitet und hatten das Glück, selbigen auch vor Ort zu sehen.

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Zum Abschluss dort noch etwas herzhaftes: eine leckere Wildwurst an Pommes Frittes mit einem Hauch Curry ;-).

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Wegpunkt fürs Navi:   56746 Kempenich – Kreuzwäldchen (sonst Zur Alten Burg)

Infos zur Anlage: hier

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