Eifel Motorradtour Tipp – Nürburg und Nürburgring

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Osteifel
Nürburgring (Foto: pixabay.com | Meromex)

Der heutige Tourentipp dürfte den allermeisten von Euch hinlänglich bekannt sein: der Nürburgring.
Interessant fand ich, dass ich es erst letztes Jahr geschafft habe, auch der Burg Nürburg einen Besuch abzustatten.

Ich vermute, dass auch einige / viele von Euch zum jährlichen Anlassen am Nürburgring eintreffen.
Dieses Jahr findet das Ereignis am 10.04.2016 statt.

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Meist zieht es mich für eine Ausfahrt zu Saisonbeginn / -ende zum Ring selbst, so dass die hier gezeigten Bilder von verschiedenen Touren dorthin stammen.

Die Anfahrt …

führt mich meist über das Ahrtal nach Adenau und dort über Quiddelbach zum Nürburgring.
Zwar gibt es vorher schon die Möglichkeiten zum Ring abzubiegen, allerdings gefällt mir letztgenannte Strecke besser – zumal auch im Vergleich weniger Straßenverkehr zu herrschen scheint.

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Vorbei an dem nach dem Ort benannten Streckenteil der Nordschleife, der Quiddelbacher Höhe, geht es wenig später am Kreisel links zum Nürburgring, wo ich meist das obligatorische Foto schieße.

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Weiter geht es zur Burg Nürburg selbst …

welche als Ruine im gleichnamigen Ort zu finden ist und sich innerhalb der Nordschleife befindet.
Gegen ein Entgelt kann sie besichtigt werden (Eintrittspreise und Öffnungszeiten finden sich hier).

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Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage im Jahre 1166 als Noureberg oder Mons Nore, doch gilt es als wahrscheinlich, dass sich dort bereits zu römischer Zeit eine Signalstation zur Sicherung der wichtigen Römerstraße befand, die sich durch die Eifel zog (Quelle).

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Schon im 16. Jahrhundert befand sich die Burg in einem sehr schlechten Zustand, über den sich die amtierenden Amtmänner beklagten. Es wurden daraufhin mehrfach Restaurierungsarbeiten vorgenommen.

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Nürburg 1633 von den Schweden unter General Baudissin eingenommen, geplündert und beschädigt. 1674 besetzten kaiserliche Truppen die Burg.
1689 zerstörten französische Soldaten die Anlage endgültig. Der erhaltene Bergfried diente zunächst noch als Gefängnis, wurde aber 1752 auch dafür nicht mehr nutzbar. Die Burg wurde verlassen und als Steinbruch genutzt.
Im Jahre 1818 ließ Preußen den Bergfried restaurieren, weil dort ein trigonometrischer Punkt eingerichtet werden sollte. Im Zuge dieser Arbeiten wurde die Vorburg abgerissen. Heute zeugen nur noch die vorhandenen Reste der Ringmauer von ihrer Existenz (Quelle).

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1949 kam die Ruine in den Besitz des Landesamtes für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, ehe die Verwaltung der staatlichen Schlösser Rheinland-Pfalz (heute: Burgen, Schlösser Altertümer Rheinland-Pfalz) die Betreuung übernahm. Letztere ließ mehrfach Arbeiten (zuletzt 1988/89) zur Freilegung verschütteter Bauteile sowie Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten vornehmen (Quelle).

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Der 20 m hohe Bergfried ist als Aussichtsturm zugänglich (Quelle).

Der Rückweg …

führt mich / uns sehr häufig noch zum Brünnchen an der Nordschleife, wo wir noch ein wenig dem Treiben auf der Strecke zuschauen.

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[Fotos: pixabay.com/"Meromex" (Beitragsfoto), www.cats-dogs-and-more.com]

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