Eifel Motorradtour: Kurven am Rhein, der Ahr und in der Eifel

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Osteifel
Schloss Bürresheim (Foto: www.thomashendele.de)

Aufgrund der an diesem Tag gegen frühen Nachmittag angekündigten Gewitter, sollte es eine kürzere Rundfahrt werden, die sich dafür kurvenreicher gestaltete.

So ging es vom Drachenfelser Ländchen zunächst nach Grafschaft-Birresdorf, wobei wir mitten auf dieser Strecke schon die Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen nach Rheinland-Pfalz überqueren. Etwa auf dieser Höhe eröffnet sich uns dann auch eine erste Weitsicht auf Ahrtal und Eifel und lässt einen Eindruck entstehen, was uns heute erwarten könnte.

Kurz vor Ortseingang Birresdorf halten wir uns links in Fahrtrichtung Remagen. Kurz nach einer engeren Linkskurve im Wald führt uns der Weg nun rechts in Richtung Kirchdaun. Wir passieren auf dieser Straße – die Im Paradies heißt – die Straußenfarm und halten uns kurz danach auf dem links abbiegenden schmaleren Fahrweg in Richtung des Golfplatzes.

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Teilstück des Golfplatzes

Es handelt sich hierbei um eine „Anlieger-frei“ -Straße, die allerdings nicht nur zum Golfplatz selbst, sondern auch zu einem Restaurant dort – Landgut Köhlerhof – führt. Anschließend führt uns der Weg hinab nach Lohrsdorf, wo wir links in Richtung Bad Bodendorf abbiegen, wo sich – je nach Wunsch – der Start- oder eben Endpunkt des etwa 35 km langen Rotweinwanderweges befindet.

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Bad Bodendorf mit Hinweis auf den Rotweinwanderweg

Hinter Bad Bodendorf wechseln wir auf die Bundesstraße 9 rechts in Richtung Bad Breisig, fahren durch den Ort durch und halten uns am Ortsende rechts in Richtung Gönnersdorf, wobei über uns die Burg Rheineck thront.

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Blick auf die Burg Rheineck und das Siebengebirge von der Reuterslei

Am Ortseingang halten wir uns rechts und fahren somit unterhalb der Burg Rheineck weiter nach Gönnersdorf, so dass wir in die ersten weiträumigen Kurven fahren können. Weiter geht es über Waldorf, von dort nach Niederzissen, Wehr und Bell.

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Sandhöhlen bei Ettringen

Kurz vor Ettringen passieren wir rechterhand die Motocross-Rennstrecke und sehen links Zufluchtshöhlen – die Sandhöhlen. Wir halten uns rechts hinab und am Ende der Straße erneut rechts in Richtung Schloss Bürresheim.

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Foto von einer früheren Ausfahrt zum Schloss Bürresheim

Vor dem Schloss biegen wir jedoch scharf rechts ab und es geht hinauf nach Kirchwald – erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1136. Am Ende des Ortes findet sich linkerhand an einer Kapelle eine Rastmöglichkeit mit schönen Aussichten in die Ferne. Nicht umsonst führt hier auch der Panoramaweg Kirchwald entlang.

Es handelt sich das Heiligenhäuschen, welches 1984 an gleicher Stelle errichtet wurde, an welcher schon 1858 ein erstes Heiligenhäuschen erbaut wurde.

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Heiligenhäuschen bei Kirchwald (Eifel)

Tiefenentpannt setzen wir unsere Fahrt in Richtung Langenfeld fort und am Ortsbeginn geht es rechts weiter nach Hausten. Die kurzen Serpentinen dazwischen machen einfach Spaß. Vorbei an Hausten führt uns der Weg nach Kempenich, wo sich auch das Kreuzwäldchen befindet (siehe Tourentipp: Wegpunkt Kreuzwäldchen bei Kempenich).

Kreuzwäldchen

Kreuzwäldchen

Vorbei am Ort Spessart (Empfehlung: Hotel und Landgasthof „Zum Bockshahn“) geht es nun kurvenreich nach Ramersbach weiter. Eigentlich sollte uns der weitere Weg über das Kesselinger Tal nach Ahrbrück führen, allerdings zogen sich die dunklen Wolken merklich zu, so dass wir den Weg hinab nach Ahrweiler wählten.

Unten angekommen, schien sich die Regenfront leicht verzogen zu haben, so dass wir nun entlang der Ahr nach Altenahr fahren wollten. Allerdings war uns das Glück nur leicht hold: es fing an zu tröpfeln.

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Klosterruine Marienthal an der Ahr

So entschieden wir uns, bei Dernau den Berg hinauf zu fahren und den Rückweg anzutreten. Eine letzte kurze Pause legten wir daher auf die Aussichtsplattform oberhalb von Dernau und ließen den Blick über des Tal schweifen.

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Aussicht auf Dernau

Über Esch, Holzweiler Adendorf führt uns der Weg zurück in den heimischen Stall. Im Übrigen keine Sekunde zu früh – wir wären mächtig nass geworden.

Den Track zum Herunterladen, die Übersichtskarte etc. finden sich wie immer bei OutdooractiveMehr erfahren ›

Eifel Motorradtour: Abstecher auf der Anfahrt zum Nürburgring

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Osteifel
Strasse Eifel

Einen Teil von Euch könnte vielleicht der nachfolgende, kurvenreichere Abstecher auf dem Weg zum Nürburgring gefallen – sofern Ihr ihn natürlich nicht schon kennt.

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Meist sehe ich Euch von der Autobahn 565 am Kreuz Meckenheim abfahren und – vorbei an der Sommerrodelbahn in Kalenborn – nach Altenahr und weiter Richtung Nürburgring auf der B257 fahren. Mein Tipp: Fahrt kurz vor dem Tunnel Ortsausgang Altenahr doch einfach mal rechts ab und vorbei an der Burg Kreuzberg in das Sahrbachtal.

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Burg Kreuzberg – im Privatbesitz

Der Straßenbelag wird schlechter, allerdings entschädigt uns die idyllische Landschaft links und rechts neben uns um ein Vielfaches. Bei Binzenbach in der Nähe der Feuerwehr teilt sich die Straße und es geht auf der linken Straße weiter. Wir schrauben uns jetzt über mehrere Kehren in recht kurzer Zeit nach oben und sind im Grunde genommen auf der Anfahrt zum Radioteleskop Effelsberg.

Bevor wir jedoch Effelsberg erreichen, geht es an der ersten Möglichkeit scharf links nach hinten in Richtung Plittersdorf. Wir durchfahren den Ort und folgen kurz nach Ortsende der Fahrstraße rechts nach Obliers. Schon nach kurzer Fahrstrecke treffen wir erneut auf mehrere schärfere Serpentinen, die uns hinab in das Liersbachtal und zunächst nach Obliers selbst bringen werden. Wir bleiben auf dieser Fahrstrecke und halten auf Liers zu.

Seid hier bitte vorsichtiger. Es handelt sich zwar um eine offizielle Fahrstraße, allerdings ist diese schon schmaler, so dass es im Gegenverkehr schon mal eng werden kann. Zumindest in den nachfolgenden Kurven ist mit schlecht zu erkennendem und fahrbahnausholenden Gegenverkehr zu rechnen.

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Nicht mit Motorrad zu erreichen: Die Burgruine Wensburg im Liersbachtal

Nach dieser interessanteren Wegstrecke fahren wir nun auf Liers selbst zu, queren die Brücke über die Ahr und treffen jetzt wieder auf die B257. Hier geht es dann rechts weiter in Richtung Nürburgring.

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Track, Übersichtskarte etc. wie immer bei Outdooractive zum Nachlesen / Herunterladen: Mehr erfahren ›

Wegpunkt: Kreuzwäldchen bei Kempenich

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Osteifel
Eifelidylle (Foto: www.thomashendele.de)

Ein wenig abseits einer der An- oder Abfahrtstrecken zum oder vom Nürburgring – zwischen Laacher See und der Hohen Acht – fährt man auf der Bundesstraße 412 an der Ortschaft Kempenich vorbei. Dabei lohnt sich durchaus ein kleiner Abstecher in den im Jahr 1039 erstmals urkundlich erwähnten Ort hinein. Hier befindet sich das Kreuzwäldchen.

Wir haben an dem Tag die Anfahrt bei der Firma Wunderlich in Sinzig besucht und hatten noch Lust auf eine kleine Fahrrunde. Und da meine Frau das Kreuzwäldchen noch nicht gesehen hatte …

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Anfahrt 2016 bei Wunderlich in Sinzig

Je nachdem, aus welcher Richtung man anfährt, biegen wir entsprechend von der B 412 auf die Landstraße 83 in Fahrtrichtung Weibern ab und sehen schon an der Straße Zur Alten Burg das grüne Hinweisschild auf das Kreuzwäldchen, so dass wir scharf rechts abbiegen. Oberhalb sehen wir schon die Kreuzkapelle auftauchen.

Entweder parken wir auf der Burgstraße und gehen ein Stück den Kreuzweg entlang, oder wir versuchen unser Glück auf einen der ganz wenigen Parkbuchten direkt an dem Kreuzwäldchen. Aber Achtung: geschotterter und schräger Abstellplatz. Es hat ein wenig gedauert, bis die Maschine sicher stand.

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Bei unserer Ankunft waren fast alle Plätze schon belegt, so dass wir am Straßenrand parkten.

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Es lohnt sich, sich ein wenig Zeit zu lassen und diese Örtlichkeit komplett zu begehen. So gehen wir im Gegenuhrzeigersinn erst unterhalb der Kreuzkapelle in die Runde hinein. Die Kapelle wurde im Jahr 1879 erbaut und ist inzwischen ein geschütztes Kulturdenkmal.

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Nun geht es aufwärts, wobei wir dem Kreuzweg mit seinen Stationen folgen.

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Vorbei an der in neoromanischen Formen mit zwei Westtürmen erbauten Kapelle – sie wurde am 20. Mai 1881 zu Ehren der schmerzhaften Muttergottes geweiht – geht es nun zur höchsten Stelle. Hier am Gipfel der Anlage befindet sich auch das „Basaltkreuz mit dem sterbenden Heiland“.

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An dieser Stelle bietet es sich an, dem Weg nach links zu folgen. So kommen wir an einem in den Fels getriebenen Grab und einem Blumengarten vorbei, bevor wir wieder zu unserem Motorrad gelangen.

Wir selbst haben den Rückweg über Engeln zur dortigen Endhaltestelle des Vulkanexpress eingeleitet und hatten das Glück, selbigen auch vor Ort zu sehen.

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Zum Abschluss dort noch etwas herzhaftes: eine leckere Wildwurst an Pommes Frittes mit einem Hauch Curry ;-).

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Wegpunkt fürs Navi:   56746 Kempenich – Kreuzwäldchen (sonst Zur Alten Burg)

Infos zur Anlage: hier

Eifel Motorradtour – Zwischen Ahr und Eifel

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Osteifel
Impression aus der Eifel (Foto: Thomas Hendele, www.thomashendele.de)

Auch wenn das Wetter sich in diesem Jahr noch sehr wechselhaft zeigt: die „Fahrsucht“ greift um sich. Unsere erste Tour in diesem Jahr führte uns in die Osteifel. Um  langsam wieder in die Fahrroutine zu kommen, war eigentlich geplant, auf allzu kurvenreiche Strecken zu verzichten. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

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In „altem“ Trott ging es entlang der Unteren Ahr über die Bundesstraße 267 von Bad Neuenahr hin nach Kreuzberg, wo wir über die Bundesstraße 257 in grobe Richtung Nürburgring fahren. Wie immer führt uns der Weg über Quiddelbach. Spontan entscheiden wir uns, nicht zum Ring zu fahren, sondern diesmal in die andere Richtung nach Barweiler (erste Besiedlung vermutlich 500 v. Chr.) abzubiegen.

Hier befindet sich übrigens auch das Hotel eines Teampartners von „Eifel-Motorrad„: das Hotel Hüllen.

Vorbei an der Ortschaft Wirft (urkundlich erwähnt 1250 n. Chr.) geht es über die B 258 bis hin nach Müsch und hier nach rechts in Richtung Antweiler entlang der Ahr. Und genau jetzt kommt doch der Wunsch nach kurvenreicher Fahrt auf.

So fahren wir in Antweiler (urkundlich 975 n. Chr. erstmals erwähnt) hoch nach Aremberg. Bis vor kurzem war diese Strecke noch gesperrt. In Aremberg selbst findet sich auch die Burgruine Aremberg, die allerdings nicht direkt angefahren werden kann. Im Februar 2015 war sie Ziel einer Winterwanderung mit einem meiner Dobermänner.

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Weiter geht es nach Eichenbach und dort für eine kurze Rast zur 14-Nothelfer-Kapelle.

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Wir setzen die Fahrt hinab zur Ahr fort, treffen auf die L73, biegen links ab um kurz hinter Fuchshofen den Berg nach Wershofen hinauf über die L74 zu fahren. Weiter geht es über Hümmel und Schönau, wobei wir rechts auf die L165 in Richtung Schuld abbiegen, um wenig später links auf die L113 in Richtung Mahlberg zu cruisen.

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In Sichtweite der Wallfahrtskapelle Sankt Michael am Michelsberg halten wir an und genießen die weiten Aussichten, bevor es weitergeht. Über Scheuerheck, Scheuren und Todenfeld geht es über Hilberath nach Altendorf und dort wieder in Richtung Autobahn.

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Track zum Herunterladen, Übersichtskarte und vieles mehr wie immer bei Outdooractive:

Eifel Motorradtour Nohn und Pelm – Von Wasserfällen, Adlern und Wölfen

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Vulkaneifel
Wasserfall von Dreimühlen (Foto: www.thomashendele.de)

Das Ziel dieser Tour ist der Adler- und Wolfspark bei Pelm in der Vulkaneifel. Schnell noch das Motorrad einem Check unterzogen, und los geht es.

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Auf dem Weg zu den Dreimühlen Wasserfällen

Von Adenau fahren wir über Wirft nach Nohn, da wir einen ersten Zwischenstopp an den dortigen Wasserfällen einlegen wollen.
Auf der Landstraße 68 findet sich ein – nicht befestigter – Parkplatz, auf welchem wir das Motorrad abstellen, um einen etwa 2,5 km langen Rundweg zu gehen, der an den Wasserfällen vorbeiführt.

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Ausbildung „Tourguide Eifel-Motorrad“

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In eigener Sache
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Seit über 10 Jahren arbeiten wir im Routenteam Eifel-Motorrad zusammen, um die Eifel als Motorrad-Destination für genussvolles Motorrad-Wandern zu positionieren. In dieser Zeit haben sich viele Partnerschaften und Netzwerke ergeben. So pflegen wir von Beginn an eine intensive Zusammenarbeit mit dem ADAC und sind Partner der Aktion „Motorrad fahren in der Eifel – aber sicher!“, die federführend von der Polizeiinspektion Bitburg durchgeführt wird. Aus den Erfahrungen dieser langjährigen Zusammenarbeit und Partnerschaften entstand die Idee, ein neues Projekt zu initiieren:

Die Ausbildung zum Tourguide Eifel-Motorrad

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